Girl’s Day 2023

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Empowering the next generation of female leaders!

Wir hatten im Rahmen der HWR Aktivitäten am Girls Day teilgenommen, um Mädchen der Klassen 7 – 10 die Möglichkeit zu bieten, Entrepreneurship als Karriereweg kennenzulernen. Es gab aber auch viele andere tolle Einblicke in die Themenfelder der HWR wie Bauingenieurwesen und Gehobener Polizeivollzugsdienst. Es war ein tolles Event in allen Fachbereichen.

Female Founders: Inspirationen für den Weg als Gründerin

Am Startup Incubator der HWR Berlin (SIB) wurden weitere Schülerinnen durch ein Programm geführt. Das Motto lautete: „Zukunft eigenes Unternehmen: Ideen und Inspirationen für zukünftige Female Founders“.

Die Teilnehmerinnen wurden herzlich am Rohrdamm empfangen und konnten bereits zu Beginn ihre Kreativität unter Beweis stellen, indem sie über die Bedeutung von Unternehmertum brainstormten. Sie erkannten schnell, dass Unternehmertum keine Grenzen gesetzt werden und frau in jedem Bereich kreative Ideen umsetzen und sich selbstständig machen kann. Nach einer Tour durch die Räumlichkeiten des SIB begab sich die Gruppe gemeinsam zur Berliner Hochschule für Technik.

Höhepunkt des Tages war dort der Innovation Venture Day, bei dem eine Reihe von Startups ihre Ideen präsentierten. Dabei hatten die Mädchen die Möglichkeit, erfolgreiche Gründerinnen kennenzulernen, die mit ihnen ganz persönlichen Erfahrungen als Unternehmerinnen teilten und sie darin bestärkten, Wege zu gehen, die bisher noch niemand gegangen ist. Was alle Schülerinnen lernten: Unternehmerin zu sein bedeutet, mutig zu sein.

Eine Recap des ganzes Tages lest ihr hier: Girls Day an der HWR Berlin 

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Der Startup Incubator der HWR Berlin

Im Startup Incubator der HWR Berlin werden Gründungsideen zur Markreife entwickelt. Dafür unterstützen wir akademische Gründungsteams mit Knowhow, Infrastruktur und Stipendien. Wir schaffen eine gemeinsame Plattform für unternehmerisches Denken und Handeln (Mindset) mit der Berliner Wirtschaft (u. a. Siemens AG). Als Lean-Incubator setzen wir auf Geschwindigkeit bei der Entwicklung und Überprüfung der Geschäftsmodelle mit den Kundinnen und Kunden.

Seit 2016 fördert der Startup Incubator Berlin Gründungsteams mit dem Berliner Startup Stipendium. Über 30 Startups haben diese finanzielle und ideelle Unterstützung verbunden mit der durch das Gründungszentrum der HWR Berlin zur Verfügung gestellten Infrastruktur geholfen, ihre Businessideen und Produkte erfolgreich zu entwickeln. Bekannte Startups wie Wonder, Forget Finance, SunCrafter und startupdetector sind sie heute am Markt erfolgreich aktiv. Forget Finance hat kürzlich eine Seed-Finanzierung über 3,8 Mio. € abgeschlossen.

Zu den Stipendien

Berliner Startup Stipendium

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Female Founders Finance Day

Am 17.11.2022 fand der erste Female Founders Finance Day des Startup Incubator Berlin in Kooperation mit der Berliner Sparkasse live in Siemensstadt Square statt. Wir starteten mit einem Roundtable von Expertinnen zum Thema Finanzen und Förderungen und der Rolle der Frau im Gründungsbereich. Zum Abschluss hielt die Expertin und Finanzberaterin Ines Kroll noch einen Impuls zum Thema Finanz- und Liquiditätsplanung.

Anstieg bei Gründerinnen, aber Gender Gap beim Kapital

Es war ein außerordentlich spannender Abend mit vielen Fakten vorallem aus dem kürzlich erschienenen Female Founders Monitor vom Startup-Verband. Zwar gründen mittlerweile 20 % der Frauen, allerdings gibt es immernoch ein Gender Gap beim Kapital. Männer-Teams erhalten 9 x so viel Kapital wie Frauen-Teams.

Was war das Fazit unserer Talkrunde?

Es gibt noch viel zu tun, aber es wurde auch schon viel geschafft. Wichtig ist, das eigene Netzwerk auszubauen und zwar strategisch. Als angehende Gründerin baue Dir ein Netzwerk auf, dass Dich bei Deiner Karriere unterstützen kann. Finde heraus, welche Business Angels zu Deinem Unternehmen passen und nimm Kontakt auf. Angels helfen auch oft gern als Mentor*innen.

Lerne alles über das Thema Finanzen – wie funktioniert der ganze Investmentbereich? Die Berliner Sparkasse bietet z.B. umfangreiche (kostenfreie) Beratung für Startups, ob es eine Kreditfinanzierung, Fördermittel oder Investments sind: berliner-sparkasse.de/startups

Es gibt viele Bücher, die das kleine “1×1” erklären, zum Beispiel Dealterms.vc oder Du besuchst eine Angel Academy, zum Beispiel die unserer Speakerin Karla Schönicke, die FIN Academy. Sie ist für zukünftige Investorinnen gedacht, was Du als angehende Gründerin vielleicht auch einmal sein wirst. Das Know How wird Dir in jedem Falle zu Gute kommen und für Dein Netzwerk ist es ein idealer Ort.

Wissen ist Macht

Auch die IHK (Industrie und Handelskammer), die Investitionsbank Berlin (IBB), Berliner Partner (Wirtschaftförderung) und der Business Plan Wettbewerb Berlin Brandenburg bietet angehende Gründerinnen und jungen Startups kostenfreie Workshops und Info-Veranstaltungen zu Finanzen und Fördermitteln.

Von der Investitionsbank Berlin gibt es auch eine Förderfibel mit allen Förderprogrammen aus der Region.

Weitere Events

Folge uns einfach auf LinkedIn und schaue immer wieder auf unsere Eventseite. Wir veranstalten regelmäßig Workshops und Events.

Hier findest Du ein paar Videomitschnitte unseres Events auf YouTube.

Unsere Gäste der Talkrundeim Überblick

Karla Schönicke – Venture Scout at Ananda & Speedinvest & Founder Women CTO Dinner

Mit 10 Jahren Erfahrung in der Berliner Startup-Szene, davon die letzten 6 Jahre im Produktbereich hat Karla eine Vielzahl an Startups und Scale-Ups von innen gesehen – von 8 bis 350 Mitarbeitern, B2B und B2C, in FinTech, SaaS, E-Commerce, WealthTech und HRTech. Dann wechselte sie von der Tech-Industrie zu Venture Capital. Gemeinsam mit dem Female Investors Network (FIN) hat sie die erste Female Business Angel Academy #FINacademy ins Leben gerufen, um mehr Frauen für Startup-Investitionen zu gewinnen. Im Juni stieg sie dann bei Ananda Impact Ventures als Venture Scout ein und nutzt nun ihr umfangreiches berufliches Netzwerk, um Impact-Startups zu finden.

Tina Weise – Trueffles GmbH

Tina Weise ist Geschäftsführerin der Trueffles GmbH und kümmert sich um die Produktkonzeption und Geschäftsentwicklung der Firma. Im Team baut sie Trueffles, eine Community-basierte Rechercheplattform, die es Menschen ermöglicht, ihre Informationen effizienter zusammenzustellen, übersichtlicher zu organisieren und miteinander zu teilen. Trueffles hat gerade das Berliner Startup Stipendium am Startup Incubator Berlin zu Ende gebracht und führt Gespräche mit Business Angeln für eine Pre-Seed Runde.

Dr. Amelie Wiedemann – DearEmployee GmbH

Amelie Wiedemann ist Gründerin und CSO (Chief Science Officer) der DearEmployee GmbH. Gesundes Arbeiten ist mehr als ein ergonomischer Bürostuhl. DearEmployee ist eine Corporate Health Plattform, die Unternehmen unterstützt, gesunde und motivierende Arbeitsbedingungen für DearEmployee ist insbesondere in der D-A-CH-Region vertreten und hat über 170 Kunden, darunter sind zahlreiche große und mittelständische Unternehmen wie die AXA und DEKRA.

Prof. Dr. Heike Wiesner – Professur für Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme an der HWR Berlin

Im Portfolio der Professorin Heike Wiesner sind Transformative Technologien und Partizipative Softwaregestaltung zentrale Bestandteile. Sie ist ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik im Schwerpunkt Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme. Zusätzlich verfügt sie überspezifische Expertise auf dem Gebiet der formativen (begleitenden) Evaluation und dem Forschungsfeld IT & Diversity/Gender. Sie kann auf bereits etablierte nationale wie internationale Projekte und Publikationen verweisen und ist darüber hinaus Mentorin für Startup Teams am Startup Incubator Berlin.

Petra Sachse – Vertriebsleiterin Medien- und Kreativwirtschaft

Seit 30 Jahren ist Petra Sachse im Retailgeschäft der Berliner Sparkasse tätig und kennt sowohl den Privatkundenbereich als auch den Firmenkundenbereich der Berliner Sparkasse. Als jahrelange Führungskraft konnte sie bereits viele junge Kolleg*innen bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung begleiten. Nachwuchs- und Talentförderung sind gerade heute für Unternehmen von großer Bedeutung. Durch die Mitarbeit in wichtigen strategischen Projekten, konnte sie agile Methoden kennen- und schätzen lernen.

Die Magie der Startupnight – SUN X Digital Week

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Die #Startupnight 2022 war in vielerlei Hinsicht besonders: Das Networking-Event für das Startup-Ökosystem feierte seinen 10. Geburtstag (daher der Titel SUN X), kehrte nach zwei digitalen Ausgaben während der Pandemie als großes Live-Event zurück und bot drei volle Tage Programm mit einem breiten Spektrum an Themen, Speakern, Impulsen, Sponsoren und – natürlich – Startups.

Der Startup Incubator Berlin war offizieller Partner und Kurator des Incubator Day am Freitag, dem 9. September, mit einem bunten Programm, das mit der eigentlichen Startupnight-Party seinen Abschluss fand.

Es war eine Ehre – und viele Wochen harter Arbeit: Ein Lenkungsausschuss wurde gegründet, wöchentliche Meetings zur Abstimmung der Agenda abgehalten, Pläne für Gastredner und Panels entwickelt, Workshops konzipiert und Ausstellerlisten erstellt und immer wieder überarbeitet.

Das Ergebnis war ein aufregender Tag mit vielen Highlights:

  • Über 20 Inkubatoren stellten am Incubator Day aus und brachten jeweils ein Startup mit, das beim Super Demo Day (€ 1.000 Preisgeld von der Berliner Sparkasse) gegeneinander pitchte.
  • 7 Workshops wurden zu verschiedenen Themen angeboten, darunter die Lean Startup Method, Rapid Prototyping, Legal 101 für Startups und mehr.
  • Die X-Challenge fand über zwei Tage in einer separaten Lounge statt und widmete sich der Frage: „How to find the perfect (business) match”. Rund 30 Fremde kamen zusammen, bildeten spontan Teams und arbeiteten in einem professionellen Design-Thinking-Workshop an einem neuen Lösungsansatz. Die drei Finalist:innen pitchten am Ende des Incubator Day auf der Bühne, und das Gewinnerteam wurde mit € 2.000 von Icecubator und Spitzhorli Invest AG ausgezeichnet.

Über 30 Speaker gingen auf die Bühne, um ihr Fachwissen zu teilen: von Projektmanagement-Expert:innen über Vertreter:innen aller Inkubatoren bis hin zum Business Angel Club Berlin Brandenburg e.V. mit drei Duos aus Investor:innen und Gründer:innen.

Am Ende des Tages räumten die Inkubatoren ihre Stände in Rekordzeit, um Platz für ihre vertretenen Startups zu schaffen. Eine beeindruckende Sammlung von 120 Startups stellte bei der Startupnight aus – von Ed-Tech bis High-Tech, von Nachhaltigkeit bis Luft- und Raumfahrt. Wirklich beeindruckend!

Was war das Besondere für uns an diesem großen Projekt?

Das Besondere an der Startupnight war es, alle Inkubatoren in einer großen Halle versammelt zu sehen – engagierte Kolleginnen und Kollegen, die alle das Berliner Startup-Ökosystem und ihre Startups auf dem Weg zum Erfolg unterstützen.

Und das Schönste von allem war zu sehen, dass unsere Startups vom Startup Incubator Berlin überall präsent waren: Da war a2zebra, das beim Super Demo Day pitchte und das Finale erreichte. An der X-Challenge nahmen zwei Co-Founder aus unseren Teams Trueffles und Stella teil. Und Tina von Trueffles gewann die X-Challenge mit ihrem Team!

Am Workshop der Wafm Akademie über das Potenzial von Teammitgliedern nahm unser Team prevact teil. Das Team Cleverlohn wurde in das Masterclass-Programm der HTW aufgenommen, nachdem es das Berlin Startup Scholarship bei uns abgeschlossen hatte. CBright und DocVox wurden von Investor:innen für die Pitching Stage am Abend nominiert.

Weitere SIB-Teams waren unter den Ausstellenden zu finden, darunter We4All, Sittery, Kursinsel, Hale, Robbi sowie unsere geschätzten Alumni-Teams wie Bearcover, Brea, LexHub und truemetrics, die inzwischen in andere Inkubator-Programme gewechselt sind oder ihre Investitionen bereits gesichert haben.

Was bedeutet das für uns?

Öffentliche Förderung für Startups funktioniert! Unsere Angebote für unsere Startup-Teams funktionieren! Die Zusammenarbeit in einem breiten Netzwerk des Berliner Startup-Ökosystems funktioniert!

Und last but not least: Wir sind sehr stolz auf unsere Startup-Teams und freuen uns, sie auf ihrem Weg zum Erfolg begleiten zu dürfen. Großen Applaus!

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Anders denken, anders lenken – Entrepreneurship

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Die HWR Berlin gehört zu den Erstunterzeichnern der Entrepreneurial Skills Charta des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Prof. Dr. Sven Ripsas hat das Papier miterstellt. Ein Interview.

Zur Person

Prof. Dr. Sven Ripsas ist Professor für Entrepreneurship an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin). Er setzt sich für die Förderung der Entrepreneurial Education in der Bildung von der Schule bis zum Studium ein. Sein zentraler Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen.

Was sind Entrepreneurial Skills?

Entrepreneurship Education umfasst eine Vielzahl von zukunftsrelevanten Kompetenzen entlang der sogenannten 21st Century Skills und der Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs). Zu den Skills zählen das Kommunizieren und das Problemlösen in interdisziplinären Team. Die sozial-ökologische Transformation braucht alle Wissensgebiete: Digitalisierung, Ökologie und Ökonomie. Vor allem aber geht es um den Umbau der Lehre an Schulen und Hochschulen von der reinen Wissensvermittlung hin zum agilen interdisziplinären Problemlösen durch „entdeckendes Lernen“. Die Hochschulleitung der HWR Berlin trägt diese Charta, das ist großartig.

Wo sind diese Fähigkeiten in Alltag und Beruf wichtig?

Der Alltag ist zunehmend weniger planbar. Dies gilt zukünftig für sehr viele Berufe und heute schon für Manager*innen, Politiker*innen und Lehrer*innen. Entscheidungen müssen in immer neuen Sachzusammenhänge getroffen werden. Alte Strategien sind nicht immer passend. Es geht weg vom Plänemachen und der Überwachung der Ausführung hin zu situativem Beurteilen von Bedürfnissen und Möglichkeiten und dem Treffen von im Team abgestimmten Entscheidungen.

Weshalb braucht eine Gesellschaft einen möglichst breit aufgestellten Entrepreneurial Mindset in allen Bereichen?

Ganz klar: die sozial-ökologische Transformation ist eine Mammutaufgabe. Zudem haben in Deutschland noch nicht die Kraft der Entrepreneurship Education erkannt, obwohl diese seit Jahren ein zentrales Bildungsziel in der Europäischen Union ist.

Wie bringt man Menschen dazu, unternehmerisch zu denken und zu agieren?

Wir müssen in der Schule beginnen. Entrepreneure sind keine Kapitalist*innen, sondern Changemaker. Die Entscheider*innen von morgen gehen heute in die Schule. Viele machen dann eine Ausbildung oder studieren. Dafür setzen wir uns an der HWR Berlin seit Jahren mit dem Deutschen Entrepreneurship Education Campus, der im Oktober wieder stattfindet, ein.

Welche Rolle spielen die Hochschulen, was können sie konkret tun?

Wir brauchen einen Kulturwandel an Hochschulen. Die HWR Berlin ist hier Vorreiter. Wir haben nicht nur spezielle Studiengänge für Entrepreneure, die StartupClass der Entrepreneurship Summer School Berlin im August und einen Startup Inkubator, sondern sind auch aktiv dabei, die Entrepreneurship Skills für Mitarbeitende in Unternehmen zu vermitteln; Stichwort „Unternehmer*innen in Unternehmen“.

Was wäre aus Ihrer Sicht der nächste notwendige Schritt?

Entrepreneurship Skills müssen im Curriculum aller Studiengänge strukturell verankert werden. Daran arbeiten wir. Die jüngst verabschiedete Entrepreneurial Skills Charta wird uns helfen, neben den Wirtschaftswissenschaften die anderen Fachbereiche einzubeziehen. Am Ende soll ein Strategiepapier für die gesamte Hochschule stehen.

Sie haben an der Erarbeitung der Entrepreneurial Skills Charta mitgearbeitet. Was soll die bringen und wem?

Die Entrepreneurial Skill Charta ist ein Meilenstein. Damit wird deutlich, dass Entrepreneurship nicht nur Gründungen betrifft, sondern ein Mindset ist. Es geht um kreatives, interdisziplinäres Problemlösen im Dreieck von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Ökonomie.

Welche Expertise und Erfahrungen konnten Sie einbringen?

Mein Fokus ist Entrepreneurship als ökonomischer Prozess. Schon meine Dissertation hatte Anreizstrukturen für unternehmerisches Handeln zum Gegenstand gehabt. Für mich fehlt in der heutigen Entrepreneurship Education häufig die Kompetenz bei politischen Initiativen Marktanreize und daraus folgende Konsequenzen richtig einschätzen zu können. Hier will ich Abhilfe schaffen.

Bei welcher Gelegenheit haben Sie vor kurzem bewusst Ihre Entrepreneurial Skills eingesetzt?

Eigentlich täglich, denn die Arbeit als Professor ist projektorientiert und damit geht es immer darum, etwas Neues zu schaffen.

Prof. Ripsas, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Das Interview führte Sylke Schumann, Pressesprecherin der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin).

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Girl’s Day 2022

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Heute am 28. April 2022 ist Girl’s Day, der Zukunftstag für Mädchen. Es ist ein Tag, an dem Mädchen neue Berufe entdecken können, die Status quo bedingt noch oft zu den männerdominierten Berufen zählen, wie z.B. Informatik, Industriemechanik oder Handwerk.

Auch beim Thema #Gründen und #Investieren sind Frauen in geringerer Anzahl dabei. Die Frauenquote bei Gründungen von Startups liegt noch unter 20%!

Und hier kommen wir ins Spiel.

Wir vom Startup Incubator Berlin unterstützen die Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag Kampagne, in dem wir mindestens 50% Frauen in unseren #Startup Teams begleiten wollen. Dazu fragten wir unsere #femalefounders was sie zum Thema Gründen sagen und was sie ihrem jüngerem ICH raten würden.

Vielen Dank für eure Insights, Sara Foster und Amrei Ram von Sittery, Evoléna de Wilde d’Estmael 🌱von Faircado, Jessica Biastoch und Sarah Gràinne Jankowsky von Brea Health GmbH , Tina Weise von Trueffles, Christina Kunz von RückMal.

Auch die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin möchte Gründung als Karriereweg schon frühzeitig vermitteln. Deshalb finden heute diverse Workshops statt. Mit 8 Mädchen wird z.B. eine Geschäftsidee zum Thema „Die Schule der Zukunft“ entwickelt. Sehr wichtiges Thema! Wir sind sehr gespannt.

Auch intern setzen wir uns für mehr weibliche Gründungen ein. Aktuell haben wir einen Anteil von 50% an Gründerinnen. Zudem engagiert sich unsere Marketing und PR Managerin Cindy mit ihrer Plattform The Bold Woman für mehr Sichtbarkeit von Frauen.

Enjoy the video!

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Der Startup Incubator der HWR Berlin

Im Startup Incubator der HWR Berlin werden Gründungsideen zur Markreife entwickelt. Dafür unterstützen wir akademische Gründungsteams mit Knowhow, Infrastruktur und Stipendien. Wir schaffen eine gemeinsame Plattform für unternehmerisches Denken und Handeln (Mindset) mit der Berliner Wirtschaft (u. a. Siemens AG). Als Lean-Incubator setzen wir auf Geschwindigkeit bei der Entwicklung und Überprüfung der Geschäftsmodelle mit den Kundinnen und Kunden.

Seit 2016 fördert der Startup Incubator Berlin Gründungsteams mit dem Berliner Startup Stipendium, jetzt auch mit dem REACT Startup Stipendium. Über 30 Startups haben diese finanzielle und ideelle Unterstützung verbunden mit der durch das Gründungszentrum der HWR Berlin zur Verfügung gestellten Infrastruktur geholfen, ihre Businessideen und Produkte erfolgreich zu entwickeln. Bekannte Startups wie Wonder, Forget Finance, SunCrafter und startupdetector sind sie heute am Markt erfolgreich aktiv. Forget Finance hat kürzlich eine Seed-Finanzierung über 3,8 Mio. € abgeschlossen.

Zu den Stipendien

Berliner Startup Stipendium

REACT Startup Stipendium

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„Give Me a Break” – Coffee Break für Female Founders

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Berlin Partner / Berlin Startup Unit lädt Gründerinnen zur virtuellen Kaffeepause

Laut Female Founders Monitor 2020 sind nur 16% der Gründenden in Startups Frauen. Trotz ihrer hohen Qualifikation und unternehmerischen Ambitionen sind sie an der Spitze der Wirtschaft nach wie vor stark unterrepräsentiert.
Die AG Diversität der Berlin Startup Unit widmet sich mit einer neuen Veranstaltungsreihe Themen der Gender Diversity. Die erste virtuelle Kaffeepause Give Me a Break – Coffee Break for Female Foundersgreift als erste Themen Interkulturelle Diversität, Finanzierung und Förderung, männlich dominierte Strukturen sowie Vereinbarkeit von Familie und Gründung auf.
Nadine Jüdes, Abteilungsleiterin Digitale Wirtschaft/Startups bei Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, betont: „Wir haben großes Interesse daran, das Potential von Gründerinnen für das Startup-Ökosystem Berlin zu aktivieren und zu stärken und freuen uns auf interessante Ergebnisse und Denkanstöße aus den Diskussionsrunden.”
Im Jahr 2015 gründete das Land Berlin gemeinsam mit Partnern der Startup-Wirtschaft die Berlin Startup Unit als ein gemeinschaftliches Projekt zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für junge und schnell wachsende Unternehmen. Das Projekt der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH bündelt verschiedene Akteure des Startup-Ökosystems der Stadt zur Weiterentwicklung der Gründermetropole Berlin.

Die AG Diversität der Berlin Startup Unit lädt alle Interessierten zur Kaffeepause mit spannenden Diskussionen mit Expert*innen und zum Networking ein:

Give Me a Break – Coffee Break for Female Founders

findet am 27.08.2021 von 10:30 bis 12:00 Uhr
in englischer Sprache auf der Networking Plattform Wonder statt.

> Anmeldung auf Eventbrite <

Partnerorganisationen

Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V., Business Angels Netzwerk

media:net berlinbrandenburg e.V., Netzwerk-Verein der Medien-, Kreativ- und Digitalbranche

Beuth Startup Hub, das Gründungszentrum der Beuth Hochschule für Technik Berlin

Startup Incubator Berlin, das Gründungszentrum der HWR Berlin

Science & Startups, der Verbund der Startup-Services der Berliner Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie Charité – Universitätsmedizin Berlin

Prime Crowd, eine europäische Venture Capital Investment Plattform und Female Investors Network von primeCROWD, die erste Anlaufstation für Investment-interessierte Frauen gegründet, um die Diversität in der Investoren-Szene nachhaltig zu erhöhen

Programm

10:30 Uhr Begrüßung
Anna Wiese,
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
10:40 Uhr Keynotes
Svenja Lassen,
Geschäftsführerin von primeCROWD Germany
und Vertreterin des Female Investors NetworkGhazaleh Koohestanian , Geschäftsführende Gesellschafterin Re2You GmbH
11:00 Uhr Diskussionsrunden

Interkulturelle Diversität und Geschlecht
52 % der Deutschen sind der Meinung, dass sich Migrant*innen anpassen sollten. Wie beeinflusst das Gründerinnen unterschiedlicher kultureller Hintergründe? Welche Herausforderungen aber auch Möglichkeiten eröffnen sich divers aufgestellten Gründungsteams?

Elli Strauven-Dejean, Beuth Startup Hub (Beuth Hochschule für Technik Berlin)

Norhan Othman, Koordinatorin bei Startup Migrants Berlin

Freda Katunda und Maria Suárez, Gründerinnen LEAP (Healthcare e-learning Plattform für Afrika)

Finanzierung & Fördermittel für Gründerinnen

Der Zugang zu finanziellen Mitteln gestaltet sich für Gründerinnen nach wie vor schwieriger als für Gründer. Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es für Female Founders und welche öffentlichen Förderungen stehen ihnen zur Verfügung?

Julia Gunnoltz, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin

Sebastian Schwenke, Business Angels Club Berlin-Brandenburg

Überwindung männlicher Dominanz in Industrie & Wirtschaft
2020 wurden nur vier Prozent der Startups von Frauenteams gegründet – eine erschreckende Zahl. Gründe sind u.a. das immer noch vorherrschende Bild des männlichen Gründers, weniger Finanzierungschancen für Frauen, “männliche” Spielregeln der Kommunikation und vieles mehr. Was kann frau und man zu einer gleichberechtigten Startup-Szene beitragen?Caroline Kunert, Humboldt Universität BerlinUte Voormanns-Wolters, Personal & Business Coach, Vorsitzende des Unternehmerinnen-Netzwerks „Frauen machen Business”Vereinbarkeit von Familie & GründungNoch immer liegt der Großteil der Verantwortung für die Kindererziehung bei den meisten Familien bei der Mutter. Wie lassen sich Familie und Gründung vereinbaren? Welche Hilfestellungen gibt es für Female Founders?Nadja Pahl, media:net berlin-brandenburg e.V.Christina Lüdtke, Science & Startups by Berlin University AllianceKatja Thiede, juggleHUB Coworking
12:00 Uhr Abschluss

Teilnehmende können sich frei zwischen den Diskussionsrunden bewegen.

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