Startups
Das
Startup-
Portfolio.
Jedes Team hier hat bei uns angefangen – filterbar nach Programm, Jahrgang und Branche.
Impact & Wirkung
Was aus über 300 Startups geworden ist
Die Kacheln oben zeigen, wer hier angefangen hat. Jetzt die Wirkung dahinter – in Zahlen, Programmen und Branchen.
Einordnung
Was macht ein Inkubator?
Ein Inkubator ist ein Schutzraum auf Zeit. Du kommst als Gründer*in mit einer Idee – und bekommst die Bedingungen, unter denen daraus ein validiertes Geschäftsmodell werden kann: Coaching, Arbeitsplätze, ein Netzwerk und vor allem Zeit zum Ausprobieren, bevor der Markt urteilt. Genau das unterscheidet Inkubation von Accelerator und Wagniskapital: Hier zählt nicht die schnelle Rendite, sondern das tragfähige Unternehmen.
Der Startup Incubator Berlin ist das Gründungszentrum der HWR Berlin – sein Auftrag ist Bildung und Transfer, nicht Beteiligung. Deshalb fördert er ohne Anteile: 0 % Equity – was du aufbaust, gehört dir. Die Zahlen, die du gleich siehst, sind das Ergebnis dieser Logik: Teams, die in Ruhe herausfinden konnten, ob ihre Idee trägt.
Die Bilanz
- 293Startups gefördertseit 2015
- 6FörderprogrammeBSS, Startup Now, EXIST & EXIST Women, BSS Women, React Startup Stipendium
- 15Branchenvon Health bis E-Commerce
- 600+Gründer:innenin den geförderten Teams
- 0 %EquityFörderung ohne Anteile
Hintergrund
15 Jahre, ein Auftrag
Was heute Gründungszentrum heißt, fing klein an – vor 15 Jahren, mit wenigen Teams und viel Überzeugungsarbeit. Daraus ist eine Institution geworden: 300 Startups, begleitet von der ersten Skizze bis zum tragfähigen Unternehmen. Die Kurve darunter zeigt, warum Kontinuität wichtiger ist als der einzelne Leuchtturm: Ein Jahrgang mit sechs Teams macht keine Schlagzeilen – zwölf Jahrgänge hintereinander verändern eine Hochschule.
Jedes Jahr kommen neue Teams, jedes Jahr bleibt neues Wissen im Haus: Methoden, die sich bewähren, werden weitergegeben – was nicht funktioniert, wird aussortiert. Diese Wiederholung, nicht der eine spektakuläre Erfolgsfall, macht ein Gründungszentrum belastbar. Lies die Kurve deshalb nicht als Wachstumsstory, sondern als Beleg für einen langen Atem.
Von 6 auf 293
Kumulierte Zahl der geförderten Startups – jeder Punkt ein Jahrgang, jede Stufe neue Teams.
Programme
Sechs Programme, viele Einstiege
Startreife ist kein Schalter, sondern ein Weg – und an jedem Punkt brauchst du etwas anderes. Startup Now ist der Einstieg ganz am Anfang: kostenfreies Coaching, Arbeitsplatz und Workshops für Teams, die ihre Idee erst noch schärfen. Das Berliner Startup Stipendium gibt dir danach den Rücken frei – 2.500 € pro Person und Monat, sechs Monate lang, bei Verlängerung bis zu zwölf. BSS Women war ein eigener Track desselben Stipendiums für Gründerinnen. Und das EXIST-Gründungsstipendium holt Bundesförderung an die Hochschule – für technologie- und wissensbasierte Startups, bis zu zwölf Monate, begleitet durch eine*n wissenschaftliche*n Mentor*in.
Allen vier gemeinsam ist die Methode: bauen, messen, lernen – die Lean-Startup-Schleife, die aus Annahmen belastbare Erkenntnisse macht.
Unterschiedliche Reifegrade brauchen unterschiedliche Formate – die Methode bleibt dieselbe.
Sechs Wege nach vorn
Jeder Punkt steht für ein gefördertes Startup, eingefärbt nach Programm – sechs Programme im Portfolio. ↑ Balken anklicken filtert das Portfolio oben.
Portfolio-Logik
Breite statt Wette
Ein Themen-Fonds setzt auf eine Branche und hofft, dass die Wette aufgeht. Ein Hochschul-Inkubator funktioniert andersherum: Er nimmt die Ideen, die Studierende, Alumni und Forschende tatsächlich mitbringen – und die kommen aus allen Richtungen. Deshalb findest du unten 15 Branchen in einem Portfolio von 300 Teams. Diese Breite ist kein Zufall, sondern Programm: Wer branchenoffen fördert, bildet ab, was eine Hochschule wirklich bewegt – statt zu filtern, was gerade in Mode ist.
Trotzdem zeichnen sich Schwerpunkte ab: Gesundheit und Food & Ernährung führen mit je 21 Teams, Bildung folgt mit 15 – zusammen fast die Hälfte des Portfolios. Lies die Chip-Wand deshalb als Landkarte, nicht als Rangliste: Jede Branche steht für Probleme, an denen Teams hier gearbeitet haben.
Von Health bis E-Commerce
15 Branchen im Portfolio – die Zahl im Badge ist die Anzahl der Startups je Branche. ↑ Chip anklicken filtert das Portfolio oben.
Offenheit
Transparenz als Prinzip
Viele Portfolios zeigen nur Vorzeigefälle. Hier siehst du alle: sämtliche 300 Teams aus zwölf Jahrgängen, von den ersten Kohorten bis zu den jüngsten Neuzugängen. Das ist Absicht – ein Gründungszentrum einer öffentlichen Hochschule schuldet Rechenschaft darüber, was aus seiner Förderung entstanden ist, nicht nur in den Höhepunkten. Und für dich ist die vollständige Liste ehrlicher als jede polierte Erfolgsquote: Sie zeigt, wie ein Startup wirklich aussieht.
Nimm dir die Tabelle vor: Filtere nach Jahrgang, Programm oder Branche, such per Volltext nach Stichworten und klick dich in die Profile der Teams. Vielleicht entdeckst du ein Startup, das genau an deinem Problem arbeitet – oder eines, dessen Weg deinem ähnelt.
Ausblick
Fortsetzung folgt
300 Geschichten – und die nächste ist noch nicht geschrieben. Das Portfolio wächst mit jedem Jahrgang weiter, und jedes dieser Startups hat einmal genauso angefangen: mit einer Idee und der Entscheidung, sie ernst zu nehmen. Wenn du gerade an dem Punkt stehst, an dem aus einem Gedanken ein Vorhaben werden könnte, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Programme – vom offenen Coaching bis zum Stipendium. Was der Inkubator dafür bereithält, findest du unter unser Angebot. Der Rest beginnt, wie immer, mit dem ersten Schritt.

